Liebherr-Energielabel - SliderKühl- und Gefriergeräte sind wahre Ausdauerathleten: 24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr müssen die Geräte zuverlässig Kälte liefern. Und das kann bei älteren Modellen finanziell ganz schön zu Buche schlagen. Deshalb lohnt sich schon aus Energiespargründen oftmals durchaus der Kauf eines Neugerätes. Wer also darüber nachdenkt, sollte auch einen Blick auf die Energieeffizienzklasse werfen. Als Faustregel gilt: Je mehr +, desto sparsamer ist das Gerät. Und das freut nicht nur den Geldbeutel sondern auch die Umwelt. Auskunft darüber wie sparsam ein Gerät tatsächlich ist, gibt das EU-Energielabel – und es verrät noch mehr.

Im Jahr 2010 trat eine europaweite Neuregelung der Kennzeichnungspflicht über den Stromverbrauch bei Kühl- und Gefriergeräten in Kraft. Das einheitliche EU-Energielabel weist seither Verbraucher in allen 28 EU-Mitgliedsstaaten unter anderem auf den Stromverbrauch von Kühl- und Gefriergeräten hin. Das Label ist dabei sprachneutral gestaltet, Piktogramme geben Kunden verschiedene Angaben und schaffen Vergleichbarkeit zwischen Modellen aber auch den verschiedenen Herstellern.

Das farblich einheitlich gestaltete Label gibt Verbrauchern Auskunft über:

• Die Energieeffizienzklasse: Die einzelnen Klassen werden durch farbige Pfeile und die Klassifizierung der Buchstaben A bis D gekennzeichnet. Dunkelgrün steht dabei für hocheffiziente Geräte, ein roter Pfeil für weniger energieeffiziente Geräte. Zusätzlich sorgen +“-Zeichen hinter dem A (Bsp.: A +++) für eine genauere Angabe der jeweiligen Energieeffizienzklasse. Es gilt: Je mehr „+“ desto energieeffizienter ist das Gerät. So sind A++ Geräte 21 Prozent sparsamer als ein A+ Gerät. A+++ Geräte sogar 48 Prozent sparsamer. Und mit der Kühl-Gefrier-Kombination CBPesf 4043 setzt Liebherr Maßstäbe, denn sie ist nochmals um ca. 20 Prozent sparsamer als der bisherige Grenzwert zur Klasse A+++ und verbraucht lediglich 130 Kilowattstunden Strom (kWh/p.a.) im Jahr

• Die Höhe des jährlichen Stromverbrauchs. Die Angabe kWh/p.a. erfolgt auf der Grundlage der Ergebnisse der Normprüfung. Der tatsächliche Verbrauch eines Gerätes hängt dabei aber auch von seiner Nutzung ab.

Weitere Angaben auf dem EU-Energielabel sind:

• Eine Milchtüte mit Literangabe zeigt den Gesamtnutzinhalt aller Kühlfächer im Gerät in Litern an

• Eine Schneeflocke mit Literangabe gibt Auskunft über den Gesamtnutzinhalt aller Gefrierfächer

• Die Angabe zur Geräuschemission (Schallleistung) im Betrieb in Dezibel, dB(A), wird durch ein Lautsprechersymbol angezeigt. Bei letzterem Punkt liegen Liebherr-Hausgeräte dabei allesamt im Bereich 32 dB(A) bis 44 dB(A). Ganz allgemein lässt sich zum Thema „Geräusch“ sagen, dass eine Erhöhung oder Senkung des „Schalldruckpegels“ tendenziell auch ein lauter bzw. leiser wahrgenommenes Schallereignis bedeutet. Die Hörgrenze bei Menschen ist abhängig von der Frequenz (die in Hertz (Hz) angegeben wird) – und bei etwa 2 kHz liegt diese bei 0 Dezibel. Allerdings bedeutet dies nicht, dass 0 dB mit „absolut lautlos“ gleichzusetzten ist. Erklären kann man das mit den logarithmischen Zusammenhängen der Schalldruckpegelrechnung. Unterhalb der Ruhehörschwelle (siehe Diagramm) hören die meisten Menschen nichts mehr.

Hoerschwelle - Lightbox

Der Verlauf der Hörschwelle verändert sich mit steigendem Lebensalter. Aus dem Verlauf der Ruhehörschwelle geht hervor, dass das Gehör nicht für alle Frequenzen die gleiche Empfindlichkeit aufweist. Je weiter die Hörschwelle zu niedrigeren Schallpegeln hin verläuft, desto empfindlicher reagiert das Gehör auf den entsprechenden Frequenzbereich. Aus der Hörschwelle lässt sich ablesen, dass im Bereich der Frequenzen zwischen 2 kHz und 5 kHz das Gehör am empfindlichsten reagiert.

Dies ist an der Absenkung der Hörschwelle deutlich zu sehen. In diesem Bereich ist nur ein sehr geringer Schallpegel notwendig um eine Hörempfindung hervorzurufen. Ab der Frequenz 10 kHz weist die Hörschwelle einen starken Anstieg auf. Der Schallpegel muss entsprechend erhöht werden, damit eine Hörempfindung hervorgerufen wird, deren subjektive Lautstärkeempfindung im gleichen Bereich liegt, wie die im Bereich der Absenkung zwischen 2 kHz und 5 kHz. Gleiches gilt für den Bereich niedriger Frequenzen.

Die wahrgenommene Lautstärke ist also nicht nur von dem Wert des Schalldrucks, sondern in gewissem Maße auch von der Frequenz abhängig. Die Wahrnehmung von „Lautstärke“ und (die physikalische Größe) „Schalldruckpegel“ sind dabei nicht identisch. So werden Geräusche mit gleichem Schalldruck aber anderen Tonhöhen unterschiedlich laut wahrgenommen. Speziell tiefe und sehr hohe Töne werden vom menschlichen Gehör als leiser wahrgenommen. Um dies zu berücksichtigen werden gemessene Geräuschpegel in A-bewerteten Dezibel, sprich dB(A), angegeben. So haben beispielsweise die Töne einer Trompete und der Baustellenlärm eines Baggers ungefähr die gleiche Schallleistung. Jedoch werden sie völlig unterschiedlich wahrgenommen. Aufgrund der logarithmischen Darstellung der Dezibel-Skala ist eine Schallquelle mit einem Wert von 10 dB(A) nicht doppelt so laut wie eine Quelle mit 5 dB(A). Es gilt: 10 dB(A) Unterschied werden von Menschen als doppelt bzw. halb so laut wahrgenommen.

Einige beispielhafte Vergleichswerte:

Sirene: 150 dB(A)
Presslufthammer: 120 dB(A)
Bagger/Trompete: 115 dB(A)
Gespräch: 70 dB(A)
Liebherr WKEes553: 32 dB(A)
Ticken einer Armbanduhr: 20 dB(A)
Blätterrauschen, leises Atmen 10 dB(A)

Aber nochmal zurück zum Thema Energiesparen: Wer also darüber nachdenkt sich ein neues Gerät zuzulegen, sollte auf das Energieeffizienzlabel achten und sich für ein Gerät einer hohen Energieeffizienzklasse entscheiden. Deutlich sichtbar wird dies in Form einer niedrigeren Stromrechnung. So sind auf dem Markt praktisch nur noch Geräte der Klassen A+++, A++ und A+ erhältlich. Der Grund: Die Ecodesign-Verordnung 643/2009 verbietet seit dem 1.7.2012 das Inverkehrbringen von kompressorbetriebenen Kühl-/Gefriergeräten der Ef?zienzklasse A oder schlechter. Allerdings dürfen Geräte, die vor diesem Stichtag in Verkehr gebracht wurden, von den Händlern noch zum Abverkauf angeboten werden.

Was Sie mit Liebherr-Geräten sparen zeigen Ihnen diese zwei Beispiele: Die Liebherr-Kühl-Gefrierkombination CBNPes 3756 mit der Energieeffizienzklasse A+++ (Stiftung Warentest-Testsieger 07/2012, Note: 1,4) spart im Vergleich mit einem 12 Jahre alten Modell 67 Prozent an Strom ein. Das entspricht, ausgehend von einem Strompreis von 26,8 Cent pro Kilowattstunde, rund 1450 Euro bei einer Betriebsdauer von 15 Jahren. Ähnlich sieht es bei Einbaugeräten aus: Der IKP 1650 (Testsieger 07/2013, Note: 1,7) spart sogar 69 Prozent (im Vergleich zum älteren Modell KI 1840) an Strom ein. Das macht bei diesem Gerät rund 590 Euro bei einer Betriebsdauer von 15 Jahren aus.

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