Dieser Salat ist ein kaltes Gericht aus Sizilien, genauer gesagt von der Insel Pantelleria, die insbesondere für die hohe Qualität der dort angebauten Kapern bekannt ist. Das traditionelle Rezept besteht aus Kartoffeln, Pachino-Tomaten, Tropea-Zwiebeln, schwarzen Oliven und Kapern aus Pantelleria, gewürzt mit Olivenöl „extra vergine“, dem Saft einer sizilianischen Zitrone oder Apfelessig, Rosmarin und Basilikum.

In meiner persönlichen Variante habe ich grüne Bohnen und frische Saubohnen hinzugefügt, nicht nur um diesem leckeren Salat einen Hauch von Frühling zu verleihen, sondern auch wegen des zusätzlichen Nährwerts durch die in Hülsenfrüchten enthaltenen pflanzlichen Proteine.
Wenn Sie dagegen das traditionelle, sehr schmackhafte und sommerliche Rezept ausprobieren möchten, lassen Sie einfach die Hülsenfrüchte weg.

Da es sich um ein sehr einfaches Gericht handelt, ist es wichtig, dass Sie frische, hochwertige Produkte verwenden. Die Geschmacksintensität hängt vor allem von den Zutaten ab.
Dieser einfache, nahrhafte, frische und leichte Salat ist auch für Veganer geeignet, die keine tierischen Produkte essen.
Der Kartoffelsalat à la Pantelleria mit grünen Bohnen und Saubohnen ist ideal für ein Picknick im Freien, als gesunde und sättigende Mahlzeit für die Mittagspause oder als Hauptgericht in der warmen Jahreszeit. Probieren Sie doch einfach beide Varianten aus – die klassische und die mit pflanzlichen Proteinen. Der Duft und der Geschmack werden Sie sofort auf eine der schönsten und farbenfrohesten Inseln unserer Erde entführen.

Kartoffelsalat à la Pantelleria mit grünen Bohnen und Saubohnen

Zutaten

Zutaten (für 2 Personen)

  • 500 g Früh- oder gelbe Kartoffeln
  • 40 g rote Zwiebeln aus Tropea
  • 125 g frische grüne Bohnen
  • 65 g geputzte Saubohnen (140 g mit Schoten)
  • 20 g Kapern aus Pantelleria
  • 35 g entsteinte schwarze Oliven (oder Taggiasca-Oliven wie im Bild)
  • 170 g Pachino-Tomaten oder Kirschtomaten
  • ein kleines Büschel frisches Basilikum
  • 3 Blätterbüschel getrockneter Oregano
  • Saft einer Zitrone

Für die Soße

  • 25 g Öl
  • 10–15 g Zitronensaft
  • 1 Teelöffel Salz (oder nach Geschmack)
  • eine Prise Pfeffer

Zubereitung

1. Die Kartoffeln waschen und in reichlich ungesalzenem, kochendem Wasser ca. 12 Minuten lang garen (sie sollten gar, aber nicht weich sein). Den Gargrad können Sie mit einer Gabel oder einem kleinen Spieß prüfen: Die Gabel muss sich leicht hineinstechen lassen, ohne dass die Kartoffel zerfällt oder zerbricht. Wenn Sie herkömmliche Kartoffeln verwenden, lassen Sie auch diese ganz und kochen Sie sie ca. 15–18 Minuten länger.
Wenn die Kartoffeln gar sind, das Wasser abgießen und die Kartoffeln abkühlen lassen. Wenn Sie Bio-Frühkartoffeln verwenden, können Sie die Schalen mitessen. Falls nicht, die Kartoffeln vollständig pellen.


2. Die Tropea-Zwiebel in feine Scheiben schneiden und diese mit dem Saft einer Zitrone marinieren. Dadurch wird die rohe Zwiebel besser verdaulich.


3. In der Zwischenzeit die grünen Bohnen gesondert ca. 8 Minuten lang bzw. bis sie gar sind, kochen. Um zu prüfen, ob sie gar sind, halten Sie eine Bohne waagerecht an einem Ende fest. Das andere Ende muss sich dann nach unten biegen.
Die fertig gegarten grünen Bohnen aus dem Wasser nehmen und in Eiswasser legen, um den Garprozess abzubrechen und ihre frische grüne Farbe zu bewahren.


4. Die Saubohnen von den Schoten befreien und im Wasser der grünen Bohnen je nach Größe 3–5 Minuten lang kochen. Die garen Saubohnen abgießen, das Häutchen entfernen und die Saubohnen zu den grünen Bohnen in das Eiswasser geben.


5. Die Oliven abgießen. Die Kapern abgießen und das Salz abspülen. Die Kirschtomaten und die Kartoffeln in Scheiben und die grünen Bohnen in Stücke schneiden.


6. Für die Soße Öl, Zitronensaft, getrocknete Oreganoblättchen, Salz und Pfeffer vermischen.


7. Alle Gemüse und Hülsenfrüchte in eine große Schüssel geben, die frischen Basilikumblätter hinzugeben und mit der Soße aus Öl und Zitronensaft würzen. Die Zutaten vorsichtig gut miteinander vermischen. Ich empfehle, zum Mischen immer die sauberen Hände zu nehmen, das ist für solche Zubereitungsschritte die beste Methode.

Veröffentlicht

Lassen Sie den Salat vor dem Servieren mindestens eine halbe Stunde lang ruhen. So können die Aromen von den Kartoffeln aufgenommen werden und der Geschmack wird intensiver.
Sie können den Kartoffelsalat à la Pantelleria in einem mit einem Deckel verschlossenen Behälter im Kühlschrank aufbewahren und am nächsten Tag genießen. Nehmen Sie ihn mindestens 15–20 Minuten vorher aus dem Kühlschrank, damit er Raumtemperatur annehmen kann.

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