Einige kennen sie aus dem Urlaub am Mittelmeer, denn hier wird sie besonders oft gefangen: die Dorade. Bekannt ist sie auch unter dem Namen Goldbrasse, weil sie in glänzenden Farben schillert. Aber nicht nur äußerlich beeindruckt der Fisch, auch sein Inneres überzeugt. Lesen Sie hier mehr über die Dorade.

Die Dorade gehört zur Familie der Meerbrassen, die rund 100 Arten umfasst, und wird der Gattung Sparidae zugeordnet. Die Dorade ist verwandt mit den Barschen.

Auffälligstes und vielleicht auch schönstes Merkmal der Dorade ist ein goldfarbenes Band zwischen den Augen sowie goldfarbenen Flecken auf den Wangen – daher auch ihr zweiter Name Goldbrasse. Nach dem Tod verblasst diese farbige Zeichnung allerdings schnell, weswegen dieses vielen bisher wohl verborgen blieb. Die Dorade wird etwa 70 cm lang und kann bis zu 2,5 kg wiegen.

Hauptlebensraum der Dorade ist das Mittelmeer und der Ostatlantik. Sie lebt in kleinen Gruppen in Felsgründen und Seegraswiesen in fünf bis 30 m Tiefe. Dort ernährt sie sich von Muscheln und Krebstieren, genauso wie von Pflanzen. Ein besonderes Merkmal dieses Fisches ist ihre Zweigeschlechtlichkeit ist. Das bedeutet, sie wechselt über ihre Lebensdauer ihr Geschlecht – bis zu ihrem zweiten Lebensjahr ist sie männlich, dann wird sie weiblich.

Ein Schwarm Doraden oder Goldbrassen

Die Dorade lebt in kleinen Schwärmen und hat ein goldfarbenes Band zwischen den Augen

Die Dorade hat ihren Preis

Bis zu den neunziger Jahren gehörte die Dorade zu den höchstpreisigen Fischen. Hintergrund ist ihr langsames Wachstum, was sie als Wildfang sehr teuer macht. Mittlerweile funktioniert die Züchtung in Aquakulturen äußerst erfolgreich, weswegen die Preise für die beliebten Fische stark gesunken sind. Die Zuchtfische stammen aus Frankreich, Griechenland, Spanien, der Türkei oder Dubai. Französischen Doraden wird dabei eine ganz besonders gute Qualität zugesprochen. Die Aquakultur von Doraden bietet sich deshalb sehr gut an, weil diese einen hohen Marktpreis erzielen, hohe Überlebensraten aufweisen und geringe Ernährungsansprüche stellen. Die Zucht in Aquakultur sorgt dafür, dass Doraden zu jeder Jahreszeit im Handel für uns erhältlich sind.

Filetieren leicht gemacht

Meistens wird bei Frischfisch auf vorgeschnittene Filets zurückgegriffen. Die Schwierigkeit hierbei liegt darin, dass die Qualität des Fisches weniger gut erkennbar ist. Kaufen Sie das nächste Mal doch den Fisch im Ganzen – mit unserer Anleitung wird das Filetieren auch ein Kinderspiel, versprochen. Das Filetieren und Entgräten von einer Dorade funktioniert auf die gleiche Weise, wie sie es auch von anderen Rundfischen kennen. Sie setzten zuerst einen Schnitt hinter dem Kopf und der Flosse an. Dann schneiden Sie das Filet mit einem Schnitt vom Kopf bis zur Schwanzflosse ab. Zum Schluss trennen Sie das Filet vom Schwanz. Nun ist das erste Filet abgetrennt und Sie können auf dieselbe Art und Weise an die zweite Seite machen.

Gerade bei einem besonderen Einkauf wie einer Dorade soll am Ende alles stimmen. Am besten kaufen Sie die Dorade noch am Tag des Verzehrs, dann hat sie die beste Qualität. Achten Sie an der Fischtheke auf klare Augen, rote Kiemen und einen möglichst nicht ausgeprägten Fischgeruch, dann ist Ihre Dorade frisch. Lagerfähig ist der Fisch nur für einen Tag im kältesten Kühlschrankfach. Oder Sie nutzen ihr den Fish & Seafood-Safe in Ihrem Liebherr Kühlschrank. Bei -2 °C hält sich der Fisch dort sogar ganze vier Tage.

Dorade mit Zitrone

Bei Temperaturen von -2°C bleibt die Dorade länger frisch

Wie schmeckt die Dorade am besten?

Doraden sind sehr beliebte Fische: Sie haben sehr grätenarmes, festes, mageres Fleisch und sind äußerst schmackhaft. Kenner essen die Dorade am liebsten pur und unverfälscht. Deswegen eignet sich der Fisch besonders zum Grillen. Am besten belässt man ihn dabei im Ganzen, damit das Fleisch saftig bleibt und nicht zerfällt. Die Herkunft der Dorade aus der Atlantik- und Mittelmeerregion sorgt dafür, dass der Fisch besonders gut zu mediterranem Gemüse passt. Kombinieren Sie die Dorade doch mal mit Fenchel, Koriander, Zitrone, Safran, Petersilie oder Knoblauch!

Bevor Sie die Dorade auf den Grill legen, sollte sie Sie quer einschneiden. Dies hat zwei Vorteile: Zum einen kann der große Fisch gleichmäßig durchgegart werden, zum anderen verhindert man dadurch ein unkontrolliertes Aufplatzen des Fisches.

Auf die inneren Werte kommt es an

Die Dorade besticht mit ihrem goldenem Aussehen, doch auch ihre inneren Werte überzeugen: Ein sehr hoher Jodgehalt, wertvolles Protein und zahlreiche Mineralstoffe machen die Dorade zu einem gesunden Genuss. Außerdem ist der Fisch eher kalorienarm dank seines mageren Fleisches. Vitamine, besonders A und D, runden das Gesamtpaket ab.

Welchen Fisch probiere ich als nächstes?

Vielleicht sind Sie ja schon vertraut mit der Dorade und haben Lust was Neues auszuprobieren? Dann kaufen Sie doch nächstes Mal beim Fischhändler Ihres Vertrauens eine Dorade Rosé, auch „Rosa Brasse“ genannt. Auch dieser Fisch gehört zu den Meerbrassen. Im Vergleich zur Dorade ist das Fleisch des rosafarbenen Fisches mittelfett, aber genauso aromatisch. Vielleicht kennen Sie den Fisch auch schon: Meist ist er als Schaufisch in der Fischtheke gut sichtbar.

*Sämtliche Angaben sind Richtwerte und hängen im Einzelfall von der Sorte bzw. der sachgerechten Lagerung ohne Unterbrechung der Kühlkette von der Ernte/Herstellung bis zum Liebherr-Gerät ab. Bei Lebensmitteln mit Angabe zur Mindesthaltbarkeit gilt immer das auf der Verpackung angegebene Datum.


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