Vergessen Sie Schmuck, Blumen oder Parfum. Denn: Liebe geht bekanntlich durch den Magen! Mit den richtigen Zutaten können Sie Ihren Lieblingsmenschen nicht nur kulinarisch verwöhnen, sondern auch für romantische Stimmung sorgen. Die Lebensmittel, die eine solch aphrodisierende Wirkung besitzen, haben wir in einem Top 5 Ranking für Sie zusammengestellt. Außerdem erfahren Sie, was es mit dem Begriff Aphrodisiakum auf sich hat und wie Sie ein perfektes Valentinsmenü im Handumdrehen zubereiten.

Aphrodite: Die Göttin der Liebe, Schönheit und sinnlichen Begierde

 

Der Begriff Aphrodisiakum ist zurückzuführen auf die griechische Göttin Aphrodite. Wissenschaftlich betrachtet handelt es sich bei Aphrodisiaka zwar nicht um Wundermittel, jedoch wird einigen Lebensmitteln nachgesagt, dass sie sich positiv auf unsere Stimmung auswirken. So steigern sie nachweislich unsere Empfindsamkeit, entspannen die Gefäße und regen den Kreislauf an. Welche fünf Lebensmittel diese Wirkungen hervorrufen und für ein prickelndes Dinner-Date sorgen, verraten wir Ihnen nun.

1. Chili

Der ungeschlagene Scharfmacher unter den Lebensmitteln ist im wahrsten Sinne des Wortes: Chili. Das Gewürz enthält den Stoff Capsaicin, der die Durchblutung fördert und für die Öffnung der Hautporen sorgt. Dadurch wird die Haut sensibler und reagiert empfindlicher auf Berührungen. Außerdem schüttet unser Körper beim Verzehr von Chili Opiate und Endorphine aus, die ebenfalls unsere Durchblutung ankurbeln. Aber Vorsicht: Weniger ist mehr. Wenn Sie es mit dem Chiligenuss übertreiben, können Kreislaufprobleme und übermäßiges Schwitzen auftreten. Und wer will das schon ausgerechnet während eines romantischen Dinners?

2. Petersilie

Das grüne Kraut verdankt seine aphrodisierende Wirkung dem enthaltenen Anethol und Apiol. Bei diesen Stoffen handelt es sich um ätherische Öle, die zu 6 % in Petersilie und Petersilienwurzeln vorhanden sind. Nicht umsonst hießen damals die Straßen im Rotlichtviertel auch „Petersiliengassen“.

3. Fisch und Meeresfrüchte

Grund für die anregende Wirkung von Fisch und Meeresfrüchten ist der besonders hohe Gehalt an Zink und Eiweiß. So hebt Zink nachweislich den Testosteronspiegel im Blut an. Besonders Austern wurden schon damals bei den alten Römern aufgrund ihrer besonderen Wirkung gerne verspeist. Bevorzugen Sie eine etwas kostengünstigere Alternative sind auch andere Meeresfrüchte wie Krabben, Miesmuscheln, Garnelen oder Krebse ein hervorragendes Aphrodisiakum.

4. Muskat

Schon im Mittelalter wurden Wein und Milch mit Muskat aufgrund seiner aphrodisierenden Wirkung gewürzt. Denn: Muskat sorgt dafür, dass die Schleimhäute zur Bildung des Glückshormons Serotonin angeregt werden. Seinen besonderen Effekt verdankt das Gewürz dem ätherischen Öl Myristicin. Besonders stimulierend ist frischer Muskat, aber Achtung: Übertreiben Sie es auch hier nicht mit der Dosierung. In größeren Mengen kann Muskat Herzrasen, Übelkeit und sogar Halluzinationen auslösen.

5. Schokolade

Noch einen Grund mehr, diese köstliche Leckerei zu genießen: Schokolade macht nicht nur glücklich, sondern steigert zudem noch unsere Lust. Auch die Azteken wussten bereits, dass der hirneigene Botenstoff Phenylethylamin für eine Ausschüttung von Endorphinen sorgt. Ein besonders beliebtes Rezept war damals der sogenannte „Liebestrank“: heiße Schokolade mit echter Vanille. Probieren Sie es doch mal aus!

 

Aus diesen und vielen anderen aphrodisierenden Lebensmitteln, wie Ingwer, Trüffel oder Knoblauch, haben wir Ihnen ein 3-Gänge-Menü zusammengestellt, das perfekt auf den Tag der Liebe abgestimmt ist. Alle Rezeptangaben sind selbstverständlich auf zwei Personen bezogen.

 

Vorspeise: Ingwersuppe mit Garnelen, Möhren und Kürbis

Zutaten

  • 30 g Ingwer
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Zwiebel
  • ¼ Butternuss-Kürbis
  • 1 Möhre
  • 1 EL Öl
  • 1 TL Currypulver
  • 400 ml Gemüsebrühe
  • 4 Garnelen
  • Salz
  • 100 ml Kokosmilch
  • Etwas Basilikum

Zubereitung

  1. Ingwer, Knoblauch und Zwiebel in kleine Stücke schneiden. Kürbis und Möhre schälen und in dünne Streifen schneiden.
  2. Ingwer, Knoblauch und Zwiebel in 1 EL Öl andünsten.
  3. Mit Currypulver bestreuen, Brühe hinzugeben und aufkochen lassen. Alles zehn Minuten bei geringer Hitze köcheln lassen. Nach Wunsch pürieren.
  4. Möhre und Kürbis hinzugeben und weitere 8-10 Minuten garen.
  5. In der Zwischenzeit Garnelen waschen und mit Salz würzen. Zusammen mit der Kokosmilch zur Suppe geben und 3 Minuten kochen lassen.
  6. Zum Schluss können Sie die angerichtete Suppe noch mit Basilikum garnieren.

Hauptspeise: Tagliatelle mit Trüffelcreme

Zutaten

  • 60 g Parmesankäse
  • 1 Lauchzwiebel
  • 200 g Tagliatelle
  • Salz
  • Etwas Basilikum
  • 0,5 EL rosafarbene Beeren
  • 1,5 EL Trüffelöl
  • 100 ml Milch
  • 200 g Schlagsahne

Zubereitung

  1. Parmesan reiben und zur Seite stellen.
  2. Lauchzwiebeln säubern, in feine Ringe schneiden und auch beiseitestellen.
  3. Tagliatelle nach Packungsanweisung in kochendem Salzwasser zubereiten.
  4. Basilikum waschen und von den Stielen abzupfen.
  5. Rosafarbene Beeren grob hacken und auch zur Seite stellen.
  6. 0,5 EL Öl in einer Pfanne erhitzen und die Lauchzwiebeln darin andünsten. Anschließend mit der Milch und Schlagsahne ablöschen. Unter Rühren etwa fünf Minuten köcheln lassen. Von der Herdplatte ziehen und den Parmesan darin auflösen. 1 EL Trüffelöl einrühren.
  7. Nudeln abgießen und abtropfen lassen. Die Nudeln und die Basilikumblätter mit der Soße vermengen und auf einen Teller anrichten.
  8. Mit rosafarbenen Beeren bestreuen und mit Basilikum garnieren.

Nachspeise: Schoko-Chili-Mousse

Zutaten

  • 100 g Zartbitter-Schokolade (70 % Kakaoanteil)
  • ½ getrocknete Chilischote
  • ¼ TL Anissamen nach Belieben
  • 2 frische Eier
  • 20 g Zucker
  • 75 g Sahne

Zubereitung

  1. Schokolade in Stücke brechen und im heißen Wasserbad schmelzen lassen.
  2. Chili und Anis im Mörser fein zerkleinern, zur Schokolade geben und bei mittlerer Hitze gelegentlich umrühren.
  3. Die Schokolade aus dem Wasserbad nehmen und lauwarm werden lassen.
  4. Die Eier trennen und das Eigelb mit dem Zucker zu einer schaumigen Masse aufschlagen. Das Eiweiß und die Sahne getrennt steif schlagen.
  5. Die Schokolade unter die Eigelbmasse rühren, den Eischnee und die Sahne unterheben.
  6. Die Mousse in Schälchen füllen und etwa vier Stunden in Ihrem Liebherr-Kühlschrank fest werden lassen.

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