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Sie sind blau-violett und im Inneren haben beide einen Kern. Die eine eher rundlich die andere eher oval aber ansonsten sind sich die beiden Steinfrüchte sehr ähnlich. Doch woran erkennt man denn nun genau den Unterschied und welche der beiden Sorten eignet sich besser zum Backen? Das verraten wir Ihnen im Beitrag.

Zwetschge oder Pflaume: Die Unterschiede

Stellt sich zunächst einmal die Frage: Was unterscheidet eigentlich die Zwetschge von der Pflaume oder andersrum? Während die Pflaume eine eher rundliche Form hat, zeichnet sich die Zwetschge durch ihre länglich ovale Form aus. Doch ein weit größeres Merkmal, welches die beiden Früchte unterscheidet, liegt darin, dass die Pflaume eine ausgeprägte Längsnaht hat. Diese ist bei der Zwetschge nur in schwacher Form vorhanden.

Content-Pflaume

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Ein weiteres typisches Unterscheidungsmerkmal: Bei der Zwetschge lässt sich der Stein im Gegensatz zur Pflaume ganz leicht aus dem gelben und sehr saftigen Fruchtfleisch lösen. Zudem enthalten Zwetschgen weniger Wasser als Pflaumen. Das macht die Zwetschge eindeutig zum beliebteren Belag für den Kuchen. Denn dadurch spart man eine ganze menge Arbeit und Zeit. Und durch den geringeren Anteil an Wasser behalten sie beim Backen gut ihre längliche Form und zerfallen nicht. Pflaumen hingegen eignen sich aufgrund ihres weichen Fruchtfleisches gut zur Herstellung von Pflaumenmarmelade oder einem knusprigen Pflaumen-Crumble.

Und da sich die Zwetschge prima als Belag eignet darf ein Rezept für den Klassiker natürlich nicht fehlen: Zwetschgenkuchen oder wie wir in Österreich dazu sagen Zwetschkendatschi.

Sie benötigen folgende Zutaten für die Zubereitung eines Zwetschkendatschis:

Für den Hefeteig :
350 g Mehl
1/2 Würfel (21 g) frische Hefe oder 1 Päckchen Trockenhefe
125 ml lauwarme Milch
1 Prise Salz
50 g Zucker
50 g Butter
1 Ei
abgeriebene Schale von einer Zitrone

Für den Belag:
2 kg Zwetschgen (besonders gut Spätzwetschgen)
50 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
1 TL Zimt
2-3 EL Semmel- oder Zwiebackbrösel

Zubereitung Zwetschkendatschi

Geben Sie das Mehl in eine große Backchüssel. In die Mitte eine Mulde drücken und die Hefe zusammen mit etwas Zucker und etwas lauwarme Milch zu einem kleinen Vorteig anrühren. Mit einer Prise Mehl bestäuben und zugedeckt ca. 20 Minuten an einem warmen Platz stehen lassen. Geben Sie die restliche lauwarme Milch, Salz, Zucker, weiche Butter, Eier und Zitronenschale dazu.
Mit einem starken Kochlöffel, dem elektrischen Handmixer oder mit der Küchenmaschine zu einem glatten Hefeteig verarbeiten, bis er sich vom Schüsselrand löst.

Die Teigschüssel wieder mit einem Tuch abdecken und den Hefeteig solange stehen lassen, bis sich das Teigvolumen gut verdoppelt hat.

Jetzt den Hefeteig nochmals kräftig durchkneten und auf einer bemehlten Arbeitsfläche mit dem Wellholz auf die Größe des Backblechs ausrollen. Das Backblech mit Backpapier belegen und den Teig darauf geben. Bestreuen Sie den Teig gleichmäßig mit 2-3 EL Semmelbrösel.

Die Zwetschgen waschen, entsteinen und mit dem Messer jeweils oben zweimal einschneiden. Die Zwetschgen dachziegelartig eng übereinander auf den Teig legen.
Zucker, Vanillezucker und Zimt in einer kleinen Schüssel vermischen und den Kuchen mit knapp der Hälfte der Zuckermischung gleichmäßig bestreuen.

Backofen auf 200° C vorheizen, den Zwetschgendatschi in die Mitte der Backröhre einschieben und mit Ober/Unterhitze 35 Minuten backen. Herausnehmen, mit der restlichen Zimt-Zucker-Mischung bestreuen und auskühlen lassen. Schneiden Sie den Zwetschgendatschi direkt auf dem Blech und servieren Sie ihn auf Wunsch mit geschlagener Sahne. Lassen Sie es sich schmecken!

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Und wie sieht es mit dem Geschmack von Pflaume und Zwetschge aus?

Während die Pflaume sehr saftig und süßlich schmeckt, ist die Zwetschge eher von einem süß-saurem Geschmack geprägt. Auch beim Fruchtfleisch gibt es Unterschiede: Bei der Pflaume ist es eine weiche und lockere Konsistenz. Das Fruchtfleisch der Zwetschge hingegen ist fest und trocken, daher lässt sich auch der Kern leichter entfernen.

Sie sehen es gibt doch einige Merkmale, an denen sich die Zwetschge von der Pflaume unterscheidet. Doch so eindeutig ist es leider nicht immer, denn bei vielen Sorten ist eine Unterscheidung nicht möglich, da es sich um Kreuzungsprodukte zwischen Sorten beider Gruppen handelt. Aber auch wenn sich die beiden Fruchtsorten nicht immer eindeutig voneinander unterscheiden lassen, schmecken sie doch beide sehr lecker. Lassen Sie daher einfach Ihren Geschmack entscheiden.

Und damit Sie auch möglichst lange von den leckeren Steinfrüchten genießen können, lagern Sie die Pflaumen oder Zwetschgen im Kühlschrank. Dort bleiben sie bis zu 10 Tage lang frisch. Und im BioFresh Fach von Liebherr sogar bis zu 20 Tage lang. Und wenn Sie auch noch über die Saison hinaus von den Früchten genießen möchten, dann machen Sie doch Pflaumen- oder Zwetschgenmarmelade daraus. Die passt zu jeder Jahreszeit und schmeckt einfach nur himmlisch.

Was schmeckt Ihnen besser – Zwetschge oder Pflaume? Schreiben Sie uns. Nutzen Sie dazu die Kommentarfunktion unter diesem Beitrag oder diskutieren Sie mit uns auf Facebook.


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Stellt sich zunächst einmal die Frage: Was unterscheidet eigentlich die Zwetschge von der Pflaume oder andersrum? Während die Pflaume eine eher rundliche Form hat, zeichnet sich die Zwetschge durch ihre länglich ovale Form aus. Doch ein weit größeres Merkmal, welches die beiden Früchte unterscheidet, liegt darin, dass die Pflaume eine ausgeprägte Längsnaht hat. Diese ist bei der Zwetschge nur in schwacher Form vorhanden.

Ein weiteres typisches Unterscheidungsmerkmal: Bei der Zwetschge lässt sich der Stein im Gegensatz zur Pflaume ganz leicht aus dem gelben und sehr saftigen Fruchtfleisch lösen. Zudem enthalten Zwetschgen weniger Wasser als Pflaumen. Das macht die Zwetschge eindeutig zum beliebteren Belag für den Kuchen. Denn dadurch spart man eine ganze Menge Arbeit und Zeit. Und durch den geringeren Anteil an Wasser behalten sie beim Backen gut ihre längliche Form und zerfallen nicht. Pflaumen hingegen eignen sich aufgrund ihres weichen Fruchtfleisches gut zur Herstellung von Pflaumenmarmelade oder einem knusprigen Pflaumen-Crumble.

Und wie sieht es mit dem Geschmack von Pflaume und Zwetschge aus?

Während die Pflaume sehr saftig und süßlich schmeckt, ist die Zwetschge eher von einem süß-saurem Geschmack geprägt. Auch beim Fruchtfleisch gibt es Unterschiede: Bei der Pflaume ist es eine weiche und lockere Konsistenz. Das Fruchtfleisch der Zwetschge hingegen ist fest und trocken daher lässt sich auch der Kern leichter entfernen.

Sie sehen, es gibt doch einige Merkmale, an denen sich die Zwetschge von der Pflaume unterscheidet. Doch so eindeutig ist es leider nicht immer, denn bei vielen Sorten ist eine Unterscheidung nicht möglich, da es sich um Kreuzungsprodukte zwischen Sorten beider Gruppen handelt. Aber auch wenn sich die beiden Fruchtsorten nicht immer eindeutig voneinander unterscheiden lassen, schmecken sie doch beide sehr lecker. Lassen Sie daher einfach Ihren Geschmack entscheiden.

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Optimale Lagerung von Pflaumen

Und damit Sie auch möglichst lange von den leckeren Steinfrüchten genießen können, lagern Sie die Pflaumen oder Zwetschgen im Kühlschrank. Dort bleiben sie bis zu 10 Tage lang frisch. Und im BioFresh Fach von Liebherr sogar bis zu 20 Tage lang. Und wenn Sie auch noch über die Saison hinaus von den Früchten genießen möchten, dann machen Sie doch Pflaumen- oder Zwetschgenmarmelade daraus. Die passt zu jeder Jahreszeit und schmeckt einfach nur himmlisch.


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