Wenn Prince Harry und Meghan Markle am 19. Mai in Windsor ihre Gäste zur Hochzeitsparty bitten, dann werden sie diese keinesfalls mit französischem Champagner bewirten. Unbestätigten Berichten der englischen Presse zufolge wird es einmal mehr ein englischer Sekt aus der Grafschaft Kent sein, mit dem das royale Paar mit seinen Gästen anstoßen wird.

Schon Prince William und Kate Middleton haben für ihre Hochzeit im Jahr 2011 einen Sekt von Chapel Down ausgewählt. Aus „für gewöhnlich gut unterrichteten Kreisen“ hört man nun, dass sich wohl auch Prince Harry und Meghan Markle für dieses in Tenterden in der südenglischen Grafschaft Kent beheimatete Weingut entschieden haben. Dies unterstreicht erneut, welche Stellung und Qualität die englischen Schaumweine mittlerweile genießen. Tatsächlich wird die Insel als Erzeuger feiner Sekte immer wichtiger. Rund 70 Prozent der englischen Traubenernte wird heute bereits für die Erzeugung von Schaumweinen verwendet, von denen die besten mit guten Champagnern durchaus konkurrieren können.

Englischer Sekt wird immer beliebter

Ein Trend, der nicht von ungefähr kommt. So gelten die Briten als die größten Champagner-Liebhaber und -Kenner außerhalb Frankreichs. Und auch in geologischer Hinsicht ergibt es Sinn. Jener berühmte Kreideboden, der dem Champagner in Frankreich seinen Charakter verleiht, tritt auch in den südenglischen Grafschaften Sussex und Kent zu Tage. Selbst bekannte Häuser aus der Champagne haben daher mittlerweile ihrer Fühler auf die andere Seite des Kanals ausgestreckt und dort Weinberge angelegt. In England selbst ist man sich der Qualität der englischen Schaumweine schon seit geraumer Zeit bewusst. So wird beispielsweise bei Staatsempfängen in No. 10 Downing Street mittlerweile ebenso selbstverständlich englischer Sekt ausgeschenkt wie an Bord der First Class von British Airways.

Champagner

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