Schwarz, rot oder weiß – die Johannisbeere hat nicht nur unterschiedliche Farben zu bieten, sie ist auch sehr reich an Vitaminen. Ob es auch Unterschiede im Geschmack gibt und welche Sorte besonders gesund ist, erfahren Sie im Beitrag.

Die beste Erntezeit der Johannisbeere

Als typische Sommerfrucht erreicht die Johannisbeere im Juni um den Johannistag (24. Juni) ihre optimale Reife. So kam sie dann auch zu ihrem Namen. Je nach Sorte werden Johannisbeeren zwischen Ende Juni und August geerntet. Die kleinen Beeren bevorzugen es sonnig und geschützt. Wenn der Boden immer ausreichend bewässert wird, können die Sträucher bis zu 2 Meter hoch werden.

Der kleine feine Unterschied

Klein, rund und ein kerniges Fruchtfleisch, diese Eigenschaften haben alle Johannisbeer-Sorten gemeinsam. Unterschieden wird vor allem in der Farbe und ganz klar im Geschmack:

Die rote Johannisbeere ist vor allem für ihren eher säuerlichen Geschmack bekannt.

Schwarze Johannisbeere

Die schwarze Variante hingegen herb und leicht bitter, da sie weniger Säure enthält.

Weiße Johannisbeeren

Die dritte aber gleichzeitig auch eher seltenere Sorte ist die weiße Johannisbeere. Sie kommt dem Geschmack der Roten ziemlich nahe, charakterisiert sich aber durch eine deutlich stärkere Süße.

Das sollten Sie beim Kauf von Johannisbeeren beachten

Beim Kauf von Johannisbeeren sollten Sie vor allem darauf achten, dass die Beeren prall und nicht weich sind. Ein weiteres Anzeichen für die Frische der Beeren sind die Blätter, die sich an den Rispen befinden. Sind diese noch grün, können Sie sehr sicher sein, dass die Johannisbeeren frisch sind. Legen Sie diese beim Verpacken Ihrer Einkäufe am Besten ganz nach oben. So vermeiden Sie, dass die Beeren durch andere Lebensmittel zerdrückt werden.

So vielfältig ist die Johannisbeere

Da sich vor allem die schwarze Johannisbeere geschmacklich von der Roten und Weißen unterscheidet, eignet sich diese auch eher zur Herstellung von Konfitüre oder Saft. Dank ihres fruchtig-herben Geschmacks passt sie auch ideal zu Wild- oder Geflügelgerichten.

Der säuerliche Geschmack der roten und weißen Beeren eignet sich hervorragend z.B. zur Herstellung von Desserts oder Kuchen. In Kombination mit der Süße ergibt sich ein herrlich, fruchtiges Geschmackserlebnis.

Lagerung

Tipps zur Lagerung von Johannisbeeren

Am besten schmecken Johannisbeeren natürlich direkt vom Strauch. So sind sie einfach besonders frisch und fruchtig. Wer aber nicht das Glück hat, einen eigenen Johannisbeer-Strauch vor der Haustüre zu haben, muss auf die gekaufte Variante zurückgreifen. Damit Sie die Beeren nicht sofort nach dem Kauf verzehren müssen, sollten Sie diese kühl lagern. Legen Sie diese am besten ungewaschen und noch an den Rispen in den Kühlschrank, denn gewaschene Früchte verderben schneller. Im Kühlschrank sind sie dann bis zu drei Tage lang haltbar. Deutlich länger frisch bleiben die Johannisbeeren im Biofresh Fach von Liebherr. Bis zu sieben Tage können Sie die Beeren darin lagern.

Johannisbeeren lassen sich aber auch ideal einfrieren. Bis zu 24 Monate können Sie diese im Gefrierfach lagern. Damit die Beeren nicht zusammenkleben, eignet sich das Kräuter- und Beerenfach von Liebherr. Sobald die Früchte gefroren sind können Sie diese in Gefrierbeutel oder Behälter umfüllen. Dazu verteilen Sie die Johannisbeeren einfach im Kräuter- und Beerenfach und lassen diese ca. 10 bis 12 Stunden vorgefrieren. Zur optimalen Einlagerung bieten sich handelsübliche Gefrierbeutel oder wiederverschließbare Plastikbehältnisse an. Wichtig: Diese sollten dicht verschließbar sein, damit kein Wasseraustausch stattfindet.

Gesundheit

So gesund ist die Johannisbeere

Prinzipiell sind alle Sorten sehr reich an Vitaminen und Mineralien. Doch besonders reich an Vitamin C ist die schwarze Johannisbeere. Sie enthält fast doppelt so viele Ballaststoffe und ca. drei Mal so viel Vitamin C als die beiden anderen Sorten. Zudem hat die schwarze Beere einen besonders hohen Vitamin A Anteil, welcher vor allem für Haut und Haare von hoher Wichtigkeit ist.

Wenn Sie jedoch eher die rote oder weiße Variante bevorzugen, tun Sie Ihrer Gesundheit dennoch etwas Gutes. Denn auch sie beinhalten viele wichtige Nährstoffe und sind aufgrund ihres verringerten Kohlenhydratanteils auch für Diabetiker besser geeignet.

Hinzu kommt, dass Johannisbeeren zum großen Teil aus Wasser bestehen und dadurch als regelrechte Schlankmacher gelten. Naschen ist hier also ohne weiteres erlaubt.

Dank des hohen Anteils an Pektin helfen Sie bei Verdauungsstörungen, denn die vielen kleinen Kerne in den Beeren regen die Verdauung an und der Saft stärkt die Atemwege. Positiv wirkst sich vor allem die schwarze Johannisbeere auf den Darm aus. Sie soll bei Durchfall und Blähungen helfen.

// Drucken

Unsere Kommentarfunktion ist aktuell nicht verfügbar. Falls Sie Fragen oder Feedback für uns haben, schreiben Sie gerne an die folgende Email Adresse: socialmedia.home[at]liebherr.com.