Es gibt sie in weiß, rot, mit oder ohne Kerne – die Weintraube. Was alles in ihr steckt, wie gesund sie ist und warum die Weintraube nicht immer zum Verzehr geeignet ist, erfahren Sie im Beitrag.

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Wenn wir an Weintrauben denken, dann vermutlich erst einmal an die süßen Beeren in grün, blau oder rot, die wir zu Genüge im Supermarkt angeboten bekommen. Doch wenn wir es ganz genau nehmen, dann sind das eigentlich keine Weintrauben, sondern Tafeltrauben. Doch wann genau sprechen wir nun von Weintrauben und wann von Tafeltrauben?

Unser Experte und Master Sommelier Frank Kämmer verrät Ihnen den Unterschied:
In den deutschen Weinregionen konnte man in den letzten Wochen ein reges Treiben in den Rebgärten beobachten: Die Monate September und Oktober sind der übliche Zeitraum zur Ernte der reifen Trauben, der so genannten Weinlese. Wer dabei schon einmal die Gelegenheit hatte, von einer der frisch geernteten Trauben zu naschen, der dürfte die Erfahrung gemacht haben, dass ausgerechnet jene Trauben, die uns einen schmackhaften Wein schenken, als Obst an sich gar nicht so gut schmecken. Der Grund dafür liegt darin, dass für die Erzeugung von Weinen völlig andere Rebsorten verwendet werden als zur Erzeugung von Tafelobst. So legt man bei Trauben „zum Essen“ eher Wert auf größere Beeren, wenig Säure und sie sollten möglichst keine Kerne, auf die man beim Verzehr beißen würde, enthalten. Traubensorten „zum Trinken“, also zur Kelterung von Wein, sind hingegen eher kleinbeerig, haben eine feste Schale und zahlreiche Kerne. Darüber hinaus verfügen jene Rebsorten, die zur Weinerzeugung genutzt werden, selbst bei hoher Reife noch über einen etwas höheren Säuregehalt, da nur dann ein lebhafter und ausgewogener Tropfen daraus gekeltert werden kann.

Sie sehen, es gibt doch einige Unterschiede zwischen der essbaren Weintraube und der, die zur Kelterung von Wein verwendet wird. Aber egal, ob als Frucht oder in Form eines guten Tropfen, die Weintraube ist und bleibt ein Gaumenschmaus in welcher Form auch immer.

Nicht nur Frisch ein Genuss

Tafeltrauben eignen sich ideal als Belag für Kuchen oder Torten oder zur Weiterverarbeitung in Form von Marmelade oder Gelee. Aber auch als getrocknete Variante in Form von Rosinen, welche ideal zum Müsli passen oder auch als Snack zwischendurch besser bekannt als Studentenfutter. Trauben eignen sich aber auch hervorragend für die Produktion von Traubensaft oder Traubenkernöl. Doch diese werden wiederum vorwiegend aus Weintrauben gewonnen.

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Lagerung

So hält die Weintraube länger frisch

Wenn Sie Ihre Trauben aber lieber in frischer Form genießen möchten, dann lagern Sie diese im Kühlschrank. Denn in puncto Lagerung sind Tafeltrauben dankbare Früchte. Im Kühlschrank können Sie diese bis zu 12 Tage lang lagern und im BioFresh-Fach von Liebherr sogar bis zu 29 Tage lang.

Gesundheit

So viel Gesundes steckt in der Weintraube

Man kann also sagen, dass es sich beides Mal um Weintrauben handelt: Die einen sind zum Verzehr geeignet und die anderen nicht. Am besten merken Sie es sich so: Tafeltrauben – die Weintrauben zum Essen.

Da Tafeltrauben zu den nicht klimakterischen Obstsorten zählen, d.h. sie reifen nachträglich nicht nach, sollten sie im voll reifen Zustand geerntet werden. Denn frisch schmecken sie am besten und liefern Ihnen die meisten Vitamine. Die essbaren Weintrauben enthalten wertvolle Vitamine wie Vitamin C und B und sind besonders reich an Traubenzucker. Da Traubenzucker direkt ins Blut geht, versorgt er den Körper schnell mit Energie – das ist dann besonders hilfreich, wo schnelle körperliche und geistige Energie gefragt ist, wie z.B. in Stresssituationen.

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