Die Vorteile von Tiefkühlkost und Tiefkühlware sind bis heute revolutionär: Die Haltbarkeit von Lebensmitteln wurde verlängert und auch das Kochen änderte sich. Der Grund: Tiefgefrorene Lebensmittel sind saisonunabhängig und können schnell zubereitet werden. Am 6. März wird mit dem „Tiefkühltag“ daran erinnert.

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In Deutschland kamen die ersten Tiefkühlprodukte 1955, kurze Zeit nach den ersten Haushaltsgefriergeräten, auf den Markt. Seither steigt der Pro-Kopf–Verbrauch jährlich an und lag 2016 bei rund 45,4 Kilogramm. In den USA wird der „National Frozen Day“ übrigens seit 1984 begangen – er wurde durch den früheren Präsidenten Ronald Reagan eingeführt. Hier geht es zur Proklamation im Wortlaut.

Was Sie beim Umgang mit Tiefkühlkost beachten sollten:

  1. Achten Sie schon beim Einkauf darauf, Tiefkühlprodukte möglichst erst gegen Schluss in den Einkaufswagen zu legen, um ein Antauen der Ware zu verhindern. Zuhause sollten Sie die Waren dann rasch verarbeiten oder ins Tiefkühlfach legen
  2. Verwenden Sie für den optimalen Transport vom Supermarkt zu Ihnen nach Hause Gefrierboxen mit Kälteakkus. Gepolsterte Tiefkühltaschen, auch Fleece-Jacken oder Fleece-Decken sind dafür gut geeignet. Achten Sie darauf, dass die Ware eng umwickelt ist. Dünne Isoliertaschen, die an der Kasse verkauft werden, sind dazu weniger geeignet.
  3. Beachten Sie bitte die Hinweise der Hersteller zur Zubereitung, damit die Qualität der Lebensmittel gewahrt bleibt.
  4. Lassen Sie beim Auftauen die Lebensmittel in der Verpackung. So vermeiden Sie Kreuzkontamination mit Keimen (z.B. läuft kein Tropfsaft von Hähnchen auf andere Lebensmittel). Außerdem trocknet die Ware so nicht aus.
  5. Die meisten Tiefkühlprodukte können direkt zubereitet werden – ohne Auftauphase. Sollte dies dennoch der Fall sein, beachten Sie dazu aber stets die Packungshinweise der Hersteller.
  6. Tiefkühlgemüse ist gesund! Denn dieses Gemüse wird direkt nach der Ernte schockgefroren – Vitamine und Nährstoffe bleiben lange Zeit erhalten. Und gerade an dieser Stelle leidet oftmals frisches Gemüse: Durch die langen Transportwege können Vitamine und Nährstoffe verloren gehen. Tiefkühlgemüse konserviert diese wichtigen Stoffe.
  7. Entnehmen Sie immer nur die Menge an Tiefkühlkost, die Sie auch tatsächlich verbrauchen. Achten Sie auch schon beim Einfrieren und Einkaufen auf eine einfache Portionierbarkeit. So ist das spätere Auftauen kinderleicht.
  8. Sollte bei einem mit Tiefkühlkost zubereiteten Essen etwas übrig bleiben, kann dies eingefroren und zu einem späteren Zeitpunkt wieder aufgetaut werden. Dabei sollten Sie beachten, das Essen vor dem Verzehr wieder gut zu erhitzen.
  9. Tauen Sie Tiefkühlprodukte schonend im Kühlschrank auf – damit „übernimmt“ der Kühlschrank die Kälte der Tiefkühlprodukte, was Energie spart. Außerdem wird durch die niedrige Temperatur die Keimbildung stark gehemmt. Planen Sie dafür eine etwas längere Auftauzeit ein.
  10. Beim Einfrieren sollten Sie darauf achten, dass die Verpackung an der Ware eng anliegt. Bei gekaufter Tiefkühlkost sollten Sie beachten, dass die Verpackung nicht beschädigt ist, da bei beschädigter Verpackung Gefrierbrand an der Ware entstehen kann.

Übrigens, denken Sie daran Ihr Tiefkühlgerät regelmäßig abzutauen, sofern Sie kein Liebherr-Gerät mit NoFrost-Technologie besitzen. Das spart Energie und schont den Geldbeutel.

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