Wer bei “Google” den Begriff „Oliven“ eingibt, findet über 6 Millionen Ergebnisse! So nennt man z.B. zwei Kerngebiete im Gehirn ebenso Olive wie z.B. das Schlauchanschlussstück im Laborbereich. Das Ohrstück eines akustischen Stethoskops nennt man genauso Olive wie das Nasenstück einer versenkbaren Magensonde. Die Auswahl ist also riesig. Wir möchten uns heute aber der einzig waren Olive widmen – der Frucht des echten Ölbaums.

Einige interessante Fakten haben wir gleich mal zu Beginn für Sie zusammengetragen:

  • Olivenbäume können über 1000 Jahre alt werden
  • Je älter ein Baum ist, desto wertvoller werden die Früchte
  • Die Bezeichnungen Extra Virgin (engl.), Vierge Extra (franz.), Extra Vergine (ital.), Virgen Extra (spanisch) entsprechen dem deutschen Nativen Olivenöl und sind eine Qualitätskennzeichnung für Olivenöl.
  • Den größten Verbrauch hatte in den vergangenen Jahren Spanien mit ca. 11 Litern pro Kopf, gefolgt von Griechenland mit ca. 10 Litern. Weit abgeschlagen Deutschland mit lediglich ca. 1 Liter pro Kopf.
  • Die Farbtöne von Olivenöl können von grün-bräunlich bis hellgelb variieren, abhängig vom Reifezustand und den enthaltenen Substanzen. Die Farbe hat jedoch keinen Einfluss auf die Qualität eines Olivenöls.
  • Olivenöl ist gut für trockenes Haar. Einfach nach dem Haare waschen pures Olivenöl in die Haare massieren, mindestens 1 Stunde einwirken lassen und danach mit mildem Shampoo waschen. Das Haar glänzt und zudem haben Sie Ihrer Kopfhaut etwas Gutes getan.
  • Von allen geernteten Oliven weltweit, werden ca. 90% zu Öl verarbeitet und nur ca. 10% als Tafeloliven verwendet. Tafeloliven sind Oliven, die Sie auf dem Markt oder im Supermarkt kaufen können, z.B. in Knoblauch eingelegt, gefüllt mit Mandeln oder einfach pur in Öl.
  • Je nach Sorte wird für 1 Liter Olivenöl ca. 5 – 10kg Oliven benötigt

Der Olivenbaum – oder auch Echter Ölbaum genannt

 

Oiven, Olivenbaum

Der Olivenbaum ist leicht zu erkennen an seinen länglichen, ovalen Blättern und seinem meist gräulich knorrigen Stamm und Ästen. Er liebt das milde mediterrane Klima und findet somit überwiegend im Mittelmeerraum seine idealen Bedingungen. Aber auch in Lateinamerika und in Australien, in Japan oder im Süden der USA findet man inzwischen riesige Olivenhaine. Die Türkei, Marokko und Syrien zählen zu den bedeutendsten Olivenöl- und Olivenproduzenten außerhalb der EU. Weltweit sind mehr als 1.000 verschiedene Olivensorten bekannt, – viele davon jedoch sehr lokal – also auf einzelne Dörfer bezogen.

Grün oder Schwarz – Was steckt hinter den unterschiedlichen Farben der Olive?

Olivenbäume blühen nach ca. 4 Jahren, die erste Ernte steht nach ca. 7 Jahren an, jedoch  erreicht er erst nach ca. 20 Jahren seine volle Entwicklung. Doch welche Farbe werden die Oliven wohl haben? Werden es grüne, schwarze oder evtl. violette Oliven? Des Rätsels Lösung ist ganz einfach. Grüne Oliven werden im nicht voll gereiften Zustand geerntet. Desto länger die Oliven reifen ändert sich die Farbe über violett zu schwarz. Geschmacklich sind grüne Oliven sehr stark fruchtig und schwarze Oliven sind eher würzig. Je nachdem wie die Oliven nach der Ernte eingelegt werden, entwickeln sie entsprechende Geschmacksrichtungen (Knoblauch, Gewürze, etc.).

Doch Vorsicht bei schwarzen Oliven. Oftmals wurde bei der Farbgebung etwas nachgeholfen. Die Industrie verhilft sich hier mit einem kleinen und einfachen Trick und färbt grüne Oliven mit Eisensalzen. Bei schwarzen Oliven ohne Stein wurde in den meisten Fällen nachgeholfen. Prüfen Sie beim Kauf das Etikett, – denn hier muss ein Vermerk „geschwärzt“ vorhanden sein.

 

Oliven

So gesund ist die Olive

So lecker Oliven auch schmecken, sollten Sie diese nicht direkt vom Baum verzehren. Geerntete Oliven müssen zuerst mit einer Salzlösung bearbeitet werden, damit sie zum Verzehr geeignet sind. Schwarze Oliven haben zwar mehr Fett (ca. 45 Gramm Fett pro 100 Gramm) jedoch handelt es sich um ungesättigte Fettsäuren. Diese sind sehr gesund, da sie sich positiv auf das Herzkreislaufsystem auswirken können.
In Spanien zum Beispiel – wird sogar empfohlen, dass jeder Bürger sieben Oliven pro Tag essen sollte. Oliven sind immer etwas Besonderes und so vielseitig zu verwenden: im Salat, auf kalten Platten, auf der Pizza, mit Tomaten und Auberginen oder als Spießchen mit Käse als Snack.

Die Olive – Weitaus mehr als nur eine Frucht

Desto mehr man sich mit dem Thema beschäftigt, desto interessanter ist auch zu sehen wie viele Produkte in Verbindung mit Oliven mittlerweile auf dem Markt sind. Angefangen natürlich von den unterschiedlichsten Ölen, und den Tafeloliven in den unterschiedlichsten Ausführungen. Ob eingelegt in Knoblauch, in Kräutern, gefüllt mit Schafskäse oder einfach „natur“ mit Kern.

Selbst die Kosmetik-Industrie hat gerade in den letzten Jahren wieder verstärkt das Olivenöl entdeckt. Sicherlich auch, weil Naturkosmetik immer mehr nachgefragt wird. So wird Olivenöl häufig zur Herstellung von Seifen, Duschgels, Shampoos, Sonnenmilch oder After Sun Lotion verwendet.  – Sie sehen die Olive hat nicht nur in Sachen Geschmack einiges zu bieten sondern unterstützt auch noch in der  täglichen Schönheitspflege. Aber auch das Holz des Oliven-Baumes wird verarbeitet. Nicht selten entstehen wunderschöne Teller, Schalen oder Schneideplatten mit der markanten Holzmaserung

Lagerung

Lagerung von Oliven:

Tafeloliven können im oberen Bereich des Kühlschranks bis zu 40 Tage gelagert werden.

Für Olivenöl gilt generell: Einige Öl-Bestandteile sind anfällig gegen Oxidation durch Luftsauerstoff, daher die Flasche immer gut verschließen und lichtgeschützt aufbewahren. Olivenöl lagert man idealerweise kühl. Temperaturen über 25° C sind definitiv zu meiden. Kühl heißt jedoch in diesem Fall bei mindestens 12° C wie zum Beispiel im Keller. Aber auch eine Lagerung im Kühlschrank bei ca. 5 – 8° C ist möglich. Nun muss man jedoch wissen, dass es bei Olivenöl bei einer Lagerung unter 10° C zu einer Flockenbildung kommt. Diese ist abhängig von der Fettsäurezusammensetzung und dem Wachsgehalt des jeweiligen Öls. Nimmt man das Öl wieder aus dem Kühlschrank und lässt es kurze Zeit bei Zimmertemperatur stehen, so wird die Konsistenz schnell wieder flüssig und man hat keinerlei Einbußen bei der Qualität des Öles.

Sie sehen, vom Prinzip ist der Keller die perfekte Lagerumgebung für Olivenöl. Allerdings werden immer mehr Häuser ohne Keller gebaut. Was können Sie also tun, wenn Sie keinen Keller im Haus haben? Nun, Liebherr wäre  nicht DER Experte für Kühlen und Gefrieren, wenn wir nicht auch dafür eine Lösung hätten: In unserem Einbaugerät IKBV 3254 haben wir ein sogenanntes Kellerfach eingebaut! Darin kann die Temperatur für einen sehr weiten Bereich eingestellt werden  – nämlich von 6° C bis 14° C. So kann im Auszugswagen (Kellerfach) beispielsweise Olivenöl bei idealer Kellertemperatur von ca. 12° bis 14° C perfekt gelagert werden – was die beschriebene Ausflockung verhindert.

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Gesundheit

Inhaltstoffe von Oliven:

100 Gramm grüne Oliven enthalten ca. 13 Prozent Fett, welches vor allem aus ungesättigten Fettsäuren besteht. Zudem enthalten sind Vitamine A, B1, B2, B6, E, Pantothensäure und Folsäure und Vitamin C. Außerdem viele Mineralien wie z.B. Kalium, Magnesium, Kalzium, Schwefel, Eisen und Chlor.

*Sämtliche Angaben sind Richtwerte und hängen im Einzelfall von der Sorte bzw. der sachgerechten Lagerung ohne Unterbrechung der Kühlkette von der Ernte/Herstellung bis zum Liebherr-Gerät ab. Bei Lebensmitteln mit Angabe zur Mindesthaltbarkeit gilt immer das auf der Verpackung angegebene Datum.


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