„Er ist gesund und macht dich stark wie Popeye, die Comicfigur“. Das haben Eltern immer zu ihren Kindern gesagt, wenn sie ihren Spinat nicht essen wollten. Doch wie gesund ist Spinat tatsächlich und wieviel Eisen steckt in ihm?

Spinat

Frisch und lecker in unterschiedlichen Varianten

Ob als Salat, Suppe oder auch trinkfertig als Smoothie: der Spinat lässt sich auf unterschiedlichste Art und Weise zubereiten. Je nach Geschmack eignet er sich auch ideal als Beilage zu Fisch oder Kartoffeln – aber auch in Pasta macht sich das grüne Gemüse sehr gut. Schön angerichtet oder mit Sahne verfeinert, schaffen Sie es bestimmt auch Ihre Kinder vom grünen Blattgemüse zu überzeugen – probieren Sie es aus! Denn auch hier gilt: Das Auge isst mit.

Die optimale Lagerung

Falls Ihnen auf Anhieb kein passendes Gericht einfällt, wie Sie Ihren frischen eingekauften Spinat verarbeiten können, lagern Sie ihn doch einfach so lange im Kühlschrank. Im BioFresh Fach von Liebherr hält der Spinat bis zu 2 Wochen lang frisch. Im Kühlschrank ohne BioFresh behält er bis zu 4 Tage seine Frische.

Und wenn Sie gerade keinen frischen Spinat zur Hand haben, dann greifen Sie doch auf die alt bewährte Variante zurück und nehmen den gefrorenen aus der Tiefkühltheke. Frisch vom Feld geerntet und zur Tiefkühlkost verarbeitet, hat er maximal 20 % weniger Vitamin C-Gehalt als die frische Version. Und wenn es mal schnell gehen muss, ist das doch die perfekte Alternative.

Spinat stärkt die Muskulatur

Schon Popeye griff auf das grüne Blattgemüse zurück, um stark zu werden. Allerdings empfiehlt sich hier nicht die Variante aus der Dose, denn das Blattgemüse sollte möglichst frisch und unerhitzt verzehrt werden. Der Grund: Die im Spinat enthaltenen Vitamine werden beim Kochen teilweise zerstört. Um möglichst viele Nährstoffe beizubehalten, sollte roher oder leicht gedünsteter Spinat dem gekochten vorgezogen werden. Die im Spinat enthaltenen Nitrate fördern zudem den Muskelaufbau. Wer also reichlich Spinat und anderes nitrathaltiges Gemüse isst, fördert laut einer Studie aus Schweden den Muskelaufbau. Popeye hatte also tatsächlich Recht!

Der Mythos vom Eisen im Spinat

Lange Zeit galt Spinat als regelrechte „Eisenbombe“. Doch dies hat sich mittlerweile als Irrtum herausgestellt. Und obwohl der Irrtum bereits in den 1930er Jahren aufgedeckt wurde, hält sich der Mythos bis heute noch immer in vielen Köpfen. Durch einen Fehler in der Kommasetzung wurde dem Spinat viele Jahrzehnte 10 Mal mehr Eisen zugesprochen, als er in der Tat hat. Tatsächlich stecken ca. 3,8 mg Eisen in 100 g Spinat (gekocht reduziert sich der Wert auf 2,9 mg) und nicht, wie bisher irrtümlich kommuniziert 38 mg. Doch dieser Irrtum macht ihn deshalb nicht weniger gesund. Reich an Magnesium und Vitaminen ist Spinat nach wie vor ein wichtiger Nährstofflieferant. Und mit 3,8 mg Eisen pro 100 g enthält er immer noch mehr Eisen wie z.B. der Feldsalat mit 2,0 mg.

*Sämtliche Angaben sind Richtwerte und hängen im Einzelfall von der Sorte bzw. der sachgerechten Lagerung ohne Unterbrechung der Kühlkette von der Ernte/Herstellung bis zum Liebherr-Gerät ab. Bei Lebensmitteln mit Angabe zur Mindesthaltbarkeit gilt immer das auf der Verpackung angegebene Datum.