Es ist eine gute Sitte, dem Wein als Tischgetränk stets auch ein Glas Wasser zur Seite zustellen. Doch welches Wasser passt besonders gut zum Genuss von Wein?

Wein, Essen, Genuss, Liebherr, Sommelier, Blog, WasserWasser und Wein sind als Tischgetränke ein „Bruderpaar“. Und seit jeher werden die Beiden von Genießern getrunken. Neben der traditionellen Funktion im gastronomischen Sinne, das Wasser für den Durst, der Wein für den Genuss, erfrischt ein zum Wein getrunkenes Wasser auch stets aufs Neue die Geschmackspupillen und reinigt somit den Gaumen für immer neue sensorische Eindrücke. Außerdem sorgt Wasser angesichts der dehydrierenden Wirkung des im Wein enthaltenen Alkohols für einen Ausgleich im Wasser- und Mineralhaushalt des Körpers.

Wasser ist nicht gleich Wasser

Wein, Essen, Genuss, Liebherr, Sommelier, Blog, WasserTatsächlich kann nämlich die Art des Wassers durchaus Einfluss auf die Wahrnehmung des Weingeschmacks haben. Allgemein werden daher gerne schwach mineralisierte Wässer mit wenig oder gar keiner Kohlensäure als am geeignetsten angesehen und gerne von erfahrenen Sommeliers empfohlen. Ob dieser Rat jedoch auch tatsächlich der Wahrheit entspricht, war vor einigen Jahren Gegenstand einer wissenschaftlichen Untersuchung des Fachbereichs  Weinbau und Getränketechnologie an der Hochschule Geisenheim. Über mehrere Monate hinweg haben dort sensorisch erfahrene Studenten, Oenologen und Sommeliers in einigen tausend Einzelverkostungen die Eignung von verschiedenen Mineralwasserarten zum Wein untersucht.

Studie bestätigt Annahmen und bringt neue Erkenntnisse

So zeigte sich tatsächlich eine deutliche Tendenz, dass stark mineralisierte Wässer nur schlecht zum Wein passen. Bei genauem Hinsehen kann man jedoch vermuten, dass es hierbei vor allen der höhere Kochsalzgehalt war, der besonders störte. Denn unter den besonders gut geeigneten Wässern fanden sich auch zwei hoch mineralisierte, aber eben kochsalzarme Vertreter. Die Karbonisierung der Wässer spielt hingegen offensichtlich eine weitaus geringere Rolle, als bisher angenommen. Die ersten Plätze in dieser Versuchsanordnung teilten sich Wässer, die einen völlig unterschiedlichen Kohlensäuregehalt aufwiesen.

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