Blumenkohl – so bunt sind die gesunden Röschen

Der weiße Blumenkohl wurde damals in Frankreich vor allem aufgrund seiner vornehmen Blässe geschätzt. In Süditalien sieht es hingegen ganz anders aus. Dort ist besonders der violette Blumenkohl sehr beliebt. Denn es gilt: je intensiver die Farbe, desto kräftiger das Aroma. Auch wenn es für manchen etwas künstlich scheinen mag, violetter Blumenkohl ist eine natürliche Züchtung. Seine kräftige Farbe verleiht ihm der hohe Gehalt an pflanzlichen Farbstoffen (Anthozyane), die zum Beispiel auch in Heidelbeeren enthalten sind. Doch beim Kochen ist Vorsicht geboten: Wird der violette Blumenkohl zu lange in zu viel Wasser gekocht, verliert er seine violette Farbe und verfärbt sich in ein eher unappetitliches grau-grün. Es ist also empfehlenswert, violetten Blumenkohl unter Dampf zu garen oder auch direkt als Rohkost zu verarbeiten.

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Während violetter Blumenkohl für manchen etwas absurd klingen mag, so dürfte grüner Blumenkohl schon eher bekannt sein. Wenn auch nicht als Blumenkohl, sondern als Romanesco. Dieser dekorative Kohl zählt nämlich zu den grünen Blumenkohlsorten.

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Blumenkohl – schon unter Ludwig XIV. eine Delikatesse

Schon vor über 300 Jahren war der Blumenkohl sehr beliebt – die gesunden Inhaltsstoffe waren zu dieser Zeit jedoch noch nicht von großer Bedeutung. Am Hofe von Ludwig XIV. genoss der Blumenkohl vor allem dank seiner vornehmen Blässe und der damaligen Seltenheit einen so hervorragenden Ruf, dass sogar ein Gericht nach der Mätresse des Königs, Madame Dubarry, benannt wurde: der überbackene „Blumenkohl Dubarry“. Er zählt bis heute zu den Klassikern der Haute Cuisine. Auch die Crème Dubarry ist heute noch häufig als beliebte Blumenkohlsuppe auf der Menükarte im Restaurant zu finden.

So bleibt Blumenkohl noch länger frisch

Damit Sie möglichst lange von den gesunden Inhaltsstoffen des Blumenkohls profitieren, sollten Sie ihn frisch verarbeiten. Achten Sie beim Kauf auf knackige und grüne Blätter, einen saftigen Strunk und einen weiß- bis cremefarbenen Kopf. Verarbeiten Sie ihn nicht direkt nach dem Kauf, so lagern Sie ihn im Kühlschrank. Dort bleibt er bis zu 12 Tage lang frisch und im BioFresh-Fach von Liebherr sogar bis zu 21 Tage lang. Und wenn Sie Ihren Blumenkohl darüber hinaus noch genießen möchten, dann frieren Sie ihn einfach ein. Dazu teilen Sie ihn zuvor am besten in Röschen und blanchieren ihn kurz in Salzwasser.

Immunstärker Blumenkohl

Der Blumenkohl zählt zu den zartesten und bekömmlichsten Kohlarten. Er hat eine feinere Zell-Struktur als andere Kohlsorten und ist daher leicht verdaulich. Weshalb er sich in gegarter Form auch ideal als Babynahrung eignet. Darüber hinaus ist er reich an Ballast- und Mineralstoffen wie Eisen, Magnesium und Kalium und hat einen hohen Vitamin B und C Gehalt. Gerade in der kalten Jahreszeit eignet er sich daher ideal zur Stärkung des Immunsystems.

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