Butter – alles zu Kalorien, Vitaminen und Nährwerten

Butter ist weit mehr als nur ein Brotaufstrich. Sie liefert wichtige Nährstoffe und ist ein fester Bestandteil vieler Küchen weltweit. Doch wie sieht es mit ihren Kalorien, Vitaminen und Nährwerten aus? In diesem Artikel erfahren Sie, was wirklich in Butter steckt, warum sie trotz ihres Fettgehalts nicht automatisch ungesund ist und welche Rolle sie in einer ausgewogenen Ernährung spielen kann.

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Das Wichtigste in Kürze

  • Butter enthält etwa 717 kcal pro 100 g und viele gesättigte Fette.
  • Sie ist reich an fettlöslichen Vitaminen wie A, D und E.
  • Der Verzehr von Butter kann in Maßen gesundheitliche Vorteile bieten, insbesondere wenn sie mit gesunden Ölen wie Rapsöl kombiniert
  • Rohmilch-Butter hat oft einen höheren Gehalt an Omega-3-Fettsäuren.

Butter ist aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken.

Rohmilch-Butter: Cholesterin und Fettsäuren

Rohmilch-Butter wird aus nicht pasteurisierter Milch hergestellt und enthält somit mehr natürliche Inhaltsstoffe. Doch was bedeutet das für Cholesterin, Fettsäuren und Kalorien?

Im Schnitt enthält Butter etwa 717 kcal pro 100 g, wobei der Fettanteil bei rund 82 % liegt. Besonders relevant ist ihr Gehalt an gesättigten Fettsäuren, welche einen Einfluss auf den Cholesterinspiegel haben können. Rohmilch-Butter weist hier keine großen Unterschiede zur herkömmlichen Butter auf. Sie enthält aber oft einen etwas höheren Anteil an wertvollen Omega-3-Fettsäuren – vorausgesetzt, die Kühe wurden artgerecht mit Gras gefüttert. Auch der Gehalt an fettlöslichen Vitaminen wie Vitamin A, D und E ist bei Rohmilchprodukten meist höher.

Der Geschmack und das mikrobielle Profil von Rohmilch-Butter sind einzigartig. Durch den Verzicht auf Erhitzung bleiben Milchsäurebakterien erhalten, die sich positiv auf die Verdauung auswirken können.

Butter sollte stets gut gekühlt (ideal bei 4–6 °C) und luftdicht verpackt aufbewahrt werden. Wer sie bewusst und in Maßen genießt und auf hochwertige Qualität achtet, kann von ihren gesundheitlichen Vorteilen profitieren.

Da Butter viele gesättigte Fette enthält, ist es daher ratsam diese mit gesunden Ölen wie Rapsöl zu vermischen. Dadurch können sie die Vorteile von Butter und von pflanzlichen Ölen kombinieren. Beispielsweise sind in pflanzlichen Ölen mehr mehrfach ungesättigte Fette enthalten. Butter wiederum enthält fettlösliche Vitamine und ist besonders geschmacksintensiv.

Butter oder Margarine – Was ist gesünder?

Butter ist ein natürliches Produkt, das fettlösliche Vitamine wie Vitamin A, D und enthält und geschmacklich kaum zu schlagen ist. Allerdings ist sie reich an gesättigten Fettsäuren, die in größeren Mengen den Cholesterinspiegel erhöhen und somit das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen steigern können.

Margarine hingegen basiert auf pflanzlichen Ölen und enthält meist mehr mehrfach ungesättigte Fettsäuren, insbesondere Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren, die eine cholesterinsenkende Wirkung haben. Moderne Margarine ist zudem häufig mit Vitaminen angereichert und enthält heute kaum noch Transfette. In manchen Margarinen ist der Transfettanteil jedoch erhöht.

Ob nun Butter oder Margarine gesünder ist, kommt auf Ihre individuellen Bedürfnisse an. Für Menschen mit erhöhtem Cholesterin oder einem Fokus auf Herzgesundheit ist Margarine oft die bessere Wahl. Wer hingegen auf kurze Zutatenlisten und vollen Geschmack setzt, kann Butter in Maßen genießen.

Beide Produkte haben ihre Berechtigung. Entscheidend sind Qualität, Portionsgröße und der persönliche Gesundheitsfokus. Bevorzugen Sie Margarine aus Rapsöl und vermeiden Sie Margarine aus konventionellem Palmöl, aus ernährungsphysiologischen und umwelttechnischen Gründen.

Butter aus Milch selbst machen – so geht’s

Butter aus Milch selbst machen, das klingt nostalgisch, ist aber mit ein wenig Geduld auch in Ihrer heimischen Küche machbar. Die größte Herausforderung ist, dass normale Frischmilch zu wenig Fett enthält. Stattdessen benötigen Sie Rohmilch oder unbehandelte frische Milch vom Bauern, die sich beim längeren Stehenlassen in Rahm und Magermilch trennt. Rohmilch ist unbehandelt und daher sollten sie diese schnell verzehren oder vorher erhitzen, um die Keimbelastung zu senken.

Sobald sich eine dicke Rahmschicht an der Oberfläche gebildet hat, kann diese abgeschöpft und zu Butter verarbeitet werden. Schlagen sie den Rahm entweder mit dem Handmixer oder traditionell im Butterfass, bis sich die Buttermilch vom Butterfett trennt. Das feste Fett wird dann unter kaltem Wasser gewaschen, um die Buttermilchreste zu entfernen und die Haltbarkeit zu erhöhen.

Alternativ können Sie auch direkt mit Schlagsahne arbeiten, was schneller und einfacher ist. Die selbstgemachte Butter können sie dann mit Kräutern, Salz oder Gewürzen verfeinern.

Mindestens 250 ml Schlagsahne auf Raumtemperatur bringen oder abgeschöpften Rahm von Rohmilch verwenden.

  • Sahne schlagen, bis Butterflocken entstehen und sich Buttermilch absetzt (ca. 5–10 Min.).
  • Flüssigkeit abgießen und Butter in einem Tuch ausdrücken.
  • Butter unter kaltem Wasser kneten, bis das Wasser klar ist.
  • Nach Belieben salzen oder mit Kräutern verfeinern.
  • Kühl und luftdicht aufbewahren.

Butter lässt sich auch in den eigenen vier Wänden herstellen.

FAQ – Butter

Wo lagert man Butter am besten?

Butter sollte idealerweise im Kühlschrank bei etwa 4–6 °C gelagert werden. Am besten bewahren Sie sie in einem luftdichten Behälter oder in der Originalverpackung auf, damit sie keine fremden Gerüche annimmt.

Ist eine Butterdose oder eine Butterglocke besser?

Eine Butterdose und eine Butterglocke halten beide Butter frisch, unterscheiden sich jedoch leicht. Die Butterdose ist luftdicht verschließbar und schützt Butter optimal vor Fremdgerüchen und Austrocknung, dadurch ist sie optimal für die Kühlschrankaufbewahrung. Die Butterglocke hingegen ist praktisch für die Aufbewahrung bei Raumtemperatur, da sie mit Wasser abgedichtet wird und die Butter dadurch länger weich und streichfähig bleibt.

Wie lange hält Butter nach dem Öffnen?

Nach dem Öffnen hält sich Butter im BioFresh Meat & Dairy-Safe etwa 90 Tage, wenn sie luftdicht verpackt wird. Frische Butter aus Rohmilch oder handwerklicher Herstellung kann etwas kürzer haltbar sein. Wichtig ist, die Butter vor Licht, Wärme und Luft zu schützen, um Oxidation und Ranzigkeit zu vermeiden.

Luftdichte Dosen eignen sich prima zur Lagerung von Butter.

*Sämtliche Angaben sind Richtwerte und hängen im Einzelfall von der Sorte bzw. der sachgerechten Lagerung ohne Unterbrechung der Kühlkette von der Ernte/Herstellung bis zum Liebherr-Gerät ab. Bei Lebensmitteln mit Angabe zur Mindesthaltbarkeit gilt immer das auf der Verpackung angegebene Datum.

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