Die Kooperation mit Microsoft ist Teil der Digitalisierungsoffensive der Liebherr-Sparte Hausgeräte. Als starker Partner ergänzt Microsoft die Kompetenz von Liebherr im Bereich Kühl- und Gefriertechnologie und bringt neueste Technologien in die digitalen Angebote ein.

Die neue Generation der SmartDeviceBox ist ein Ergebnis dieser Kooperation. Die leistungsstarke Hardware und das Windows 10 IoT Core Betriebssystem ergänzen die Geräte und rüsten den Verbraucher für digitale Zukunftsszenarien. Dabei ist das System langlebig angelegt: Modulare Einheiten können jederzeit in bestehende SmartDevice-fähige Geräte integriert und erweitert werden. Die offenen Standards ermöglichen die Adaption zukünftiger Angebote und Services. Damit bietet Liebherr das breiteste Programm intelligenter Kühlgeräte auf dem Markt.

Per Sprachmodul Lebensmittel zu einer Einkaufsliste hinzufügen

In Zukunft werden Liebherr-Hausgeräte, anhand eines intelligenten Food Managements, auch beim Einkaufen und bei der Speiseplanung helfen. Eingelagerte Einkäufe werden dank Kameras erfasst und mit einem Objekterkennungsalgorithmus kategorisiert. Somit wird nicht nur der Inhalt des Kühlschranks erfasst, sondern auch die einzelnen Lebensmittel im Kühlschrank identifiziert. Die Information fließt automatisch in eine Inventarliste, die es Liebherr Kunden ermöglicht auch unterwegs den Inhalt Ihres Kühlschranks zu prüfen. Mit dem Sprachmodul der SmartDeviceBox können zusätzlich Lebensmittel einer Einkaufsliste hinzugefügt werden. Es werden die Plattformen IOS, Android und Windows unterstützt.

In dieser Zusammenarbeit liefert Microsoft unter anderem die Objekterkennungstechnologie (Computer Vision). Microsoft ist einer der führenden Innovationstreiber im Bereich der Deep Learning Algorithmen für die Bildanalyse. 2015 gewann Microsoft die ImageNet Object Challenge. Deep Learning Technologien fließen immer mehr in Microsoft-Produkte, unter anderem kann die Microsoft Cognitive Services Computer Vision API eine vielfältige Anzahl an Objekten in Bildern erkennen. Die Deep Learning Algorithmen die dieser Technologie zu Grunde legen, sind Teil des Open Source Computational Network Toolkit (CNTK)  und können genutzt werden, um einzigartige Modelle für neue Anwendungen zu schaffen.

Microsoft: Objekterkennung ist in den Startlöchern

Microsoft. Liebherr, Kooperation, Digitalisierungsoffensive

Der Kühlschrank wird immer intelligenter.

Anhand der Deep Learning Algorithmen, die im CNTK enthalten sind, haben Microsoft Data Scientists gemeinsam mit Liebherr ein neues Bildanalysesystem entwickelt, um vordefinierte Lebensmittel im inneren des Kühlschrankes zu erkennen. Aufbauend auf einem allgemeinen Objekterkennungsmodell, welches von Millionen von Bildern gelernt hat, kann das System neue Arten von Objekten antrainieren, wie zum Beispiel Milchverpackungen, Gurkengläser und Ketchup-Flaschen. Wenn ein neues Bild vom Inhalt des Kühlschranks an das trainierte Modell übermittelt wird, kann es einzelne Objekte erkennen, die davor schon antrainiert wurden. Das Ergebnis einer solchen Auswertung kann exemplarisch dem unten beigefügtem Bild entnommen werden.

Für dieses spezifische Projekt hat Microsoft Fast R-CNN in Ihr Computational Network Toolkit implementiert. Fast R-CNN is eine supermoderne Objekterkennungstechnologie, die die Pascal VOC Object Detection Challenge – die große Challenge im Computer Vision Feld – gewonnen hat. Die neue Implementierung erlaubt es dem unterliegenden Algorithmus die rechnerischen Vorteile von CNTK zu nutzen, zudem kann eine nahtlose Integration in die GPU Prozessoren stattfinden. Das ist das erste Mal, dass diese neue CNTK-Fähigkeiten für einen produktiven Fall implementiert wurden und es hat sich als sehr erfolgreich bewiesen.

Obwohl das heutige System noch ein Prototyp ist, reifen die Deep Learning Technologien sehr schnell und werden immer mächtiger. Liebherr und Microsoft verbessern gemeinsam diese Technologien, um wirkliche Intelligenz in die Kühlschränke zu bringen, damit diese nicht nur Kühlen sondern auch interaktiv beim Verwalten von Nahrungsmitteln unterstützen.

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